Cloyd - Was bleibt, wenn der Instinkt nicht mehr hilft?
Cloyd - Was bleibt, wenn der Instinkt nicht mehr hilft?
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 14.02.2020
Schulterhöhe: 60 cm
Update März 2026 - Was bleibt, wenn der Instinkt nicht mehr hilft?
Cloyd war programmiert auf Überleben. Augen scannen auf Bewegung, Ohren auf Empfang, immer einen Fluchtweg im Kopf. Gefahr erkennt er am Geräusch der Schuhe, an der Körperspannung der anderen, am Tonfall einer Stimme. Jede Bewegung kann alles verändern. Das lernt man auf der Straße - und der Instinkt eines Straßenhundes schläft nie, er bleibt immer wach.
Doch seit 4 Jahren gibt es kein Revier mehr zu durchstreifen, keine Route, die Sicherheit bringt. Die Box ist eng, die Luft steht. Instinkt befiehlt Deckung, also hält sich Cloyd im Schatten - im hintersten Teil, Rücken an die Wand, Augen auf die Tür. Bewegungen außerhalb sind Alarm, Menschen bedeuten Stress. Doch Cloyd bleibt stumm, weicht aus, nimmt sich selbst aus dem Spiel. Lieber stille Präsenz als Angriff, lieber unsichtbar als im Weg.
Statt Straßenlärm gibt es Gittergeräusche und das verzweifelte Bellen unzähliger Leidgenosen. Keine Möglichkeit für schnellen Rückzug, kein Untertauchen im Gewühl, kein Ausweichen mehr, wenn?s brenzlig wird. Der Körper ist bereit - aber hier verlangt niemand Sprint oder Tarnung. Sein Überlebensinstinkt läuft ins Leere, wie ein Kompass ohne Norden.
Cloyd trägt die alten Regeln noch in sich, auch wenn sie hier keinen Nutzen mehr haben. Er nimmt Nähe hin, lässt sich berühren, bleibt passiv. Doch Überleben ist nicht Leben.
Was bleibt, wo Schutzreflexe nicht mehr schützen und jeder Tag Stillstand ist?
Fühlen Sie sich angesprochen, Cloyd die Zeit und Geborgenheit zu geben, die er so dringend braucht? Seine Vermittlerin berät Sie gern.
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Cloyd - Vom Regen in die Traufe gekommen
Cloyd wurde zusammen mit Tachelle und Rhoswen in einer Ortschaft nahe Rom eingefangen, in deren Straßen sehr viele heimatlose Hunde leben. Die drei sind möglicherweise Geschwister und haben in ihrem Leben auf der Straße sicher schlechte Erfahrungen gemacht. Immer auf der Suche nach Essen und einem ruhigen Plätzchen, von dem sie nicht verjagt werden. Wenn es in solchen Gegenden zu viele Hunde werden und die Beschwerden der Anwohner zunehmen, dann werden eben einige von ihnen gefangen und ins Canile gebracht. Und arme Streuner wie Cloyd haben keine Chance, vielleicht in eines der wenigen liebevoll betreuten kleinen Tierheime zu kommen. Nein, sie werden in die Hundehölle gebracht. Von dort gibt es normalerweise kein Entkommen. Bis sie irgendwann nach vielen Jahren einsam sterben werden.
Cloyd und seine beiden Leidensgenossen sind noch nicht lange dort. Sie leben zusammen in einem Zwinger. Cloyd reagiert auf Menschen zunächst mit Rückzug. Er lässt sich aber, wenn auch sehr zögerlich, mit etwas Geduld anfassen. Im Umgang mit anderen Hunden hingegen ist er sehr verträglich. Cloyd ist gerade zwei Jahre alt und hat bisher auf der Straße überlebt. Und dabei gelernt, sich anzupassen. So hat er fast sein ganzes Leben noch vor sich. Er kann noch alles lernen, was ein guter Hund in einem Menschenhaushalt so können muss. Dabei wird er Hilfe brauchen. Und Unterstützung durch erfahrene Hände, die ihn geduldig lenken und führen auf seinem Weg in ein neues Leben.
Wollen Sie unseren Cloyd begleiten auf seinem Weg? Und werden Sie nicht aufgeben, wenn es mal Rückschläge gibt? Und wollen Sie dafür beobachten dürfen, wie unser Junge sich eingewöhnt und lernt? Er eines Tages weiß, dass er zur Familie gehört? Dann freut sich Cloyds Vermittlerin schon sehr auf Ihren Anruf!
Besuchen Sie Cloyd auch auf unserer Homepage. Hier finden Sie weitere Fotos und auch Videos von ihm.
**** Informationen:
Alter: 14.02.2020
Schulterhöhe: ca. 60 cm
Kastriert: ja
Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft
Schutzgebühr: 390 EUR + 125 EUR Transportkostenbeteiligung
Vermittlung: Bundesweit, A, CH
Aufenthaltsort: Italien
Organisation: pro-canalba e.V.
Ansprechpartner: Yvonne Beier
eMail: ****
Telefon: 0173 - 27 88 571
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