Boris - zu schade zum Jagen
Rasse: English Setter
Geschlecht: Rüde
Geboren: 15.01.2025
Schulterhöhe: 50 cm
Aufenthalt : Italien
Schutzgebühr Euro 390 plus Euro 110 Transportkosten
Update Januar 2026 - Boris beginnt, aus seiner Schale zu kommen. Noch vorsichtig, aber spürbar. Die Integration in die Gruppe hat ihm gutgetan ? besonders die Nähe zu souveränen Hunden gibt ihm Sicherheit und Orientierung. Und kaum fühlt er sich ein bisschen getragen, zeigt sich plötzlich, was in ihm steckt.
Zwischen den anderen Hunden blüht Boris auf. Er beobachtet, lernt ? und traut sich inzwischen sogar, selbst aktiv zu werden. Es kommt vor, dass er den einen oder anderen ebenfalls zurückhaltenden Hund ganz charmant zum Spielen auffordert. Ein kleiner Moment, der viel sagt.
Diese Entwicklung zeigt, wie sehr Boris von einem stabilen Umfeld profitiert. Mit Ruhe, Geduld und einem guten Vorbild wächst sein Selbstvertrauen ? und aus dem sensiblen Beobachter wird ein Hund, der sich beteiligt, ausprobiert und Freude zeigt.
Boris braucht nun den nächsten Schritt: ein eigenes Zuhause, in dem diese Entwicklung weitergehen darf. Menschen, die ihm Zeit geben, ihn verstehen und ihm Sicherheit schenken. Wer sich auf Boris einlässt, bekommt einen feinfühligen, liebevollen Hund ? und die Chance, ein still wachsendes Glück jeden Tag ein bisschen größer werden zu sehen.
Video unter :
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Hallo Du - bist Du etwa wegen mir hier gelandet? - Meine Vorstellung, meine Chance haben jetzt die Tierschützer beherzt in die Hände genommen. Ich hab was läuten hören, dass sie einen ganzen Schwung von jungen Settern mit den richtigen Menschen zusammenbringen wollen.
Mein Name ist Boris und ich bin so ein typischer Vertreter dieser Jagdhunde: über mein Vorleben gibt es nur Hörensagen. Bei und für einen Jäger geboren, der mich an einen anderen Jäger weitergegeben hat, der einen kennt, dem er mich weitergeben konnte. Vielleicht hätte dieser mich gern behalten - wenn ich nur nicht so eine zarte, reine, liebevolle Seele wäre, die der Jagd nichts abgewinnen kann und andere Tiere nicht plagen mag. Du kannst Dir sicher vorstellen, was mein Jäger davon hielt. Ja, genau: nichts und ich musste weg aus der Meute. Unnützer Esser. Und wenn Du denkst, er würde selber nach einem guten Platz für mich suchen, hast Du Dich schon wieder geirrt. Es ist hektisch, gefährlich, laut, es schießt und die Jäger bellen ihre Befehle hinaus. Nichts für einen Schöngeist von Hund wie mich. Und schreckhaft bin ich auch noch.
So kam ich aus Sorrent über Umwege zu einer lieben Tierschützerin in der Nähe von Bologna und von dort aus ging es zuletzt in den Sicheren Hafen. Auch der soll nicht meine Endstation sein, sondern die Vorbereitung auf ein wunderbares echtes Zuhause mit Dir oder einer lieben Familie.
Im Hafen bin ich einer der Schüchternen, mache aber meine Sache gut und bin gern mit dabei, lerne schnell und habe mich schon klasse in die Jagdhundegruppe eingelebt. Rangordnungen verstehe ich seit jeher. Mein Hauptberuf ist das Warten. Ich habe keinen anderen erlernt. Das fing gleich beim Jäger an. Im Zwinger wartet man auf den Einsatz, damit man mal rauskommt und Bewegung hat und während der Jagd wartet man sehnlich auf ihr Ende und dass man gefüttert wird, die Wunden lecken und die müden Knochen ausstrecken und schlafen kann. Was ist das für ein Leben?
Nebenberuflich bin ich ein stiller Hoffer. Dadurch wird mir alles etwas erträglicher und ich habe noch nicht aufgegeben. Dabei hilft auch mein gewitzter Charme. Ansonsten bin ich niemand, der den Tag auf der Ofenbank verschlafen möchte, sondern ich zähle mehr zu den Frischluftfreunden und den Bewegungsbegeisterten, mit mir könntest Du die Wunder der Natur erleben. Und gleich danach beim Schönheitsschläfchen in meinem Körbchen, bin ich bereit für alle Streicheleinheiten dieser Welt. Glück pur! Kinderhände spüre ich so gern auf meinem Fell und ich mach es dann extra weich und geschmeidig...
Sie sagen von mir, ich sei sehr liebenswert und sensibel und bräuchte verständnisvolle Menschen und viel Zeit, Ruhe, Geduld und Sicherheit. Eigentlich brauch ich nur einen davon und sein Rudel und vielleicht als Sahnehäubchen, einen Hund als Vorbild zum Nachmachen - in einem fürsorglichen Zuhause voller Wärme und Zuwendung mit Näpfchen, die sich immer wieder irgendwie füllen...
Zum Schluss eine gute Nachricht: mit meiner langen Rute darf ich auch in die Schweiz! Wo bist Du? Dort oder woanders? Hast du mich mit Deinen Herzensaugen gesehen?
Ich schau Dir in die Augen...
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Yvonne Beier
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